Donnerstag, 28. Februar 2019

Meine Reisezeit Teil 6 - Adelaide

Nachdem wir relativ schnell die Lichter von Coober Pedy hinter uns gelassen hatten, folgte wohl die unentspannteste Busfahrt meiner gesamten Reise. Es hätte alles sehr relaxt werden können. Ich hatte zwei Plätze für mich alleine und meinen Schlafsack mit im Bus, wären da nicht alle 2 Minuten die Schrecksekunden gewesen, in denen unser Fahrer voll in die Eisen gehen musste, da eine Kuh, ein Dingo oder ein Känguru die Straße überquerte. Bei der Kuh war es sogar so knapp, dass der Fahrer anhielt und ausstieg um zu sehen, ob er rechtzeitig bremsen konnte. Wir im Bus waren während dessen dabei unsere Sachen die durch die Vollbremsung im ganzen Bus verteilt waren einzusammeln. Nachdem wir sämtliche Tiere aber hinter uns lassen konnten, schlief ich ziemlich gut. Als der Busfahrer um kurz nach 6 Uhr am morgen dann verkündete, dass wir fast da seien, war ich schon ziemlich überrascht. In Adelaide angekommen konnte ich natürlich noch nicht ins Hostel einchecken und ging so zunächst einmal frühstücken. Gegen 8 Uhr konnte ich dann wenigstens schon einmal mein Gepäck im Hostel loswerden und machte mich auf den Weg zur Touriinfo, da Adelaide als Stopp eher Mittel zum Zweck war und ich nicht wirklich wusste, was man dort unternehmen konnte. Im Anschluss habe ich mir die Library, die Art Gallery und das South Australian Museum angeschaut, alles wie es in Australien üblich ist natürlich kostenlos. Von der Library war ich ziemlich beeindruckt, da sie schon ziemlich alt war und die Atmosphäre dort eine ganz besondere war. Danach bin ich zunächst einmal zurück zum Hostel gegangen und habe dort mein Zimmer bezogen. Im übrigen das letzte Hostel auf meiner Reise. Wenn ich jetzt fast ein Jahr später darüber nachdenke bin ich schon ein wenig wehmütig, da das Wohnen im Hostel doch sehr speziell ist, aber auch immer wieder Zielpunkt von neuen Begegnungen und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Menschen bot. Den Abend ließ ich dann gemütlich am River ausklingen.

Der nächste Tag verlief dann leider ganz anders als geplant. Eigentlich wollte ich zum alten Hafen fahren, doch leider konnte ich mit meiner Kreditkarte kein Bargeld mehr abheben und Busfahren ohne Bargeld funktioniert leider nun mal nicht in Australien. Nachdem ich dann einige Zeit in der Mall verbracht hatte um das WLAN dort zu nutzen, bin ich noch einmal zum Fluss runter gelaufen und habe eine Bootstour gemacht. Danach bin ich nur zurück ins Hostel und habe Netflix geschaut. Die letzten Wochen waren einfach ziemlich anstrengend und so tat es ziemlich gut einfach einmal mit ruhigem Gewissen zu entspannen so ganz ohne Action.

Am darauf folgenden Tag stand auch schon die Weiterreise an. Den Morgen verbrachte ich im Hostel und unterhielt mich mit anderen Backpackern. Viele waren erst wenige Tage zuvor angekommen und konnte viele Tipps geben, was das Leben in Australien betrifft und welche Stopps man sich nicht entgehen lassen sollte. Gegen 15 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen. An der Sicherheitskontrolle gab es dann einen kleinen Aufreger den alle Beteiligten aber mit Humor nahmen. Ich hatte vergessen meine Nagelschere aus meinem Handgepäcksrucksack zu nehmen. Diese war aber bei der Durchleuchtung deutlich erkennbar, nur leider nicht auffindbar. Das Ganze dauerte bestimmt 10 min bis der Sicherheitsmann und Ich die Schere fanden. Nachdem diese im Müll gelandet war, konnte ich auch endlich zum Gate gehen und auf meinen Flieger in Richtung Sydney und somit meinem letzten Stopp warten.

Fortsetzung folgt ... 



Freitag, 12. Oktober 2018

Meine Reisezeit Teil 5 - Coober Pedy, die Stadt unter der Erde

Nachdem ich mit meiner tollen Reisegruppe einen schönen letzten Abend in Alice Springs verbracht habe, ging es am nächsten Tag weiter nach Coober Pedy. Es stand mir eine lange Busfahrt bevor und ich wusste, dass diese nicht sonderlich spannend wird, doch dass sie so langweilig wird, damit hatte ich nicht gerechnet. In den 8h die ich unterwegs war, sind uns 5 oder 6 Autos entgegen gekommen und alle 3h haben wir an einer "Stadt" halt gemacht. Diese Stadt bestand aber im Prinzip immer nur aus einer Tankstelle. Zwischendurch hat mir unser Busfahrer zeimlich leid getan ... Als ich dann endlich in Coober Pedy angekommen war, lief ich zum Hostel. Es war einfach zu finden und hatte eine große Besonderheit. Da Coober Pedy quasi eine Wüstenstadt ist, leben die meisten Menschen unter der Erde wo sich auch mein Hostelzimmer befand. Als ich mich dann in die Küche begab, lernte ich noch ein paar Australier kennen, mit denen ich einen schönen Abend verbrachte.
Für den nächsten Tag hatte ich eine Stadttour gebucht. Da diese allerdings erst am Nachmittag stattfand, nutzte ich den Morgen zum Einkaufen und einer eigenständigen Entdeckungstour. Um 13 Uhr wurde ich dann von einem Bus abgeholt und wir haben die Touristenattraktionen der Stadt abgearbeitet. Coober Pedy ist geprägt vom Abbau der Opale, was der Stadt den Charme einer Minenstadt verleiht. Ich glaube, so muss man sich Goldgräberstädte in den USA vorstellen. Unsere Bustour führte uns nicht nur raus aus der Stadt und rein in die Wüste, sondern auch zu einigen Schauplätzen Hollywoods. Viele Filme, die in irgedneiner Form auf dem Mars spielen werden nämlich dort gedreht, denn die Ähnlichkeit der beiden Landschaften ist echt verblüffend. Abends zurück im Hostel, war ich ziemlich kaputt und ging früh schlafen. Am nächsten Tag passierte nicht sonderlich viel, da es in Coober Pedy auch nicht viel zu tun gibt. Ich weiß bsi heute nicht, wie man es sein ganzes Leben dort aushält. Morgens habe ich zuerst gefrühstückt und habe dann um 10 Uhr ausgecheckt. Da mein Greyhound aber erst am Abend fuhr, hatte ich noch einen ganzen Tag zu füllen. Ich habe mir die katholische Kirche angeschaut die auch unter der Erde liegt. Diese war total gemütlich und hatte eine tolle Atmosphäre. Ich hätte dorrt den ganzen Tag sitzen können. Nachdem ich zurück im Hostel war ist eigentlich kaum noch was passiert. Um 19 Uhr begab ich mich dann zu meiner letzten Reise mit dem Greyhound. Ein komisches Gefühl, denn das bedeutete gleichzeitig auch, dass das Ende meiner Reise nahte. Um 19:30 setzte sich der Bus dann in Bewegung Richtung Adelaide. dem vorletzten Stop meiner Reise.







Dienstag, 5. Juni 2018

Meine Reisezeit Teil 4 - Das Outback

Hallo liebe Leute. Lange habe ich nix von mir hören lassen und mittlerweile bin ich auch schon fast 6 Wochen wieder zu Hause. Viele von euch habe ich mittlerweile ja schon persönlich getroffen und von meinen Abenteuern erzählt. Da ich diesen Blog aber auch gerne zu Ende bringen möchte, habe ich mir einfach heute einmal die Zeit genommen und möchte diesen nun beenden. Mein letzter Blogbeitrag meiner Reisezeit handelte ja von meiner Zeit in Cairns. Mit meiner Zeit in Cairns ging auch meine Reisezeit an der Ostküste zu Ende. Ich hatte dort viel gesehen und auch ziemlich viele Kilometer zurück gelegt. Am 11.04.18 ging es mit dem Flieger in einen ganz anderen Landabschnitt Australiens. Nachdem ich die letzten 6 Monate an der Ostküste verbracht hatte, verwchlug es mich nun ins Outback. Gegen 11 Uhr am Morgen landete ich in Alice Springs. Dort wollte ich für eine Nacht bleiben. Im Hostel angekommen bezog ich zuerst mein Zimmer ehe ich noch einkaufen ging und meine Tour zum Ayers Rock am morgigen Tag bestätigte. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hostel. Zum einen, weil ich mich ziemlich gut mit meiner japanischen Mitbewohnerin verstand und zum anderen, weil ich mich das erste Mal während meiner Zeit in Australien nicht wirklich sicher fühlte...
Der nächste Tag startete dann ziemlich früh. Bereits um 5 Uhr wurde ich von meinem Hostel abgeholt. Es folgte dann zunächst eine 8 stündige Busfahrt, bis wir endlich den Ayers Rock Nationalpark erreichten. Zuerst stand ein Besuch im Culture Center an. Es war wahnsinnig schön gestaltet und super intressant, noch mehr über die Geschichte der Aboriginees zu erfahren. Nächster Stop war dann endlich der Uluru. Es war total unreal jetzt wirklich dort zu sein. Dort am größten Felsen der Welt, den die meisten Menschen nur von Fotos kennen und wo selbst die wenigsten Australier in ihrem Leben irgendwann einmal hinkommen. Die nächste Aktivität war dann einmal um den Uluru rumzuwandern. Wir benötigten gute 3 Stunden, in denen es sich aber auch ergab, mehr Kontakt in der Gruppe zu knüpfen. Anders als an der Ostküste waren die deutschen deutlich in der Unterzahl, aber es war wahnsinnig intressant, mal ein bisschen internationaler unterwegs zu sein. Highlight des Tages war dann definitiv der Sonnenuntergang am Uluru. Dieser veränderte seine Farbe und es war ein tolles Spektakel. Danach ging es nur noch zum Campground wo wir als Gruppe noch ein wenig zusammen saßen und uns über die unterschiedlichen Kulturen unserer Herkunftsländer unterhalten haben. Die Nacht sollte dann unter freiem Sternenhimmel stattfinden, was allerdings nachts um 1 Uhr daran scheiterte, dass es anfing zu regnen.
Nachdem wir nachts dann noch in die Zelte umziehen mussten, begann der Tag ebenfalls sehr früh. wir schauten den Sonnenaufgang von einem Aussichtspunkt aus. Im Anschluss gab es Frühstück und es ging weiter zum Kata Tjuta. Eine Felsformation ebenfalls im Nationalpark. Auch hier machten wir wieder eine sehr schöne Wanderung, welche sogar noch schöner war als die am Tag zuvor um den Uluru rum. Belohnt wurde man nach dieser anstrengenden und nicht ganz einfachen Wanderung von einem wahnsinnigen Ausblick. Zurück am Bus ging es erst einmal 3h zum nächsten Campingplatz. Dort angekommen machten wir zuerst unser Lagerfeuer um im Anchluss den Campingplatz Pool ausgiebig zu nutzen. In dieser Nacht klappte es dann auch zum Glück, die Nacht unter einem atemberaubenden Sternenhimmel zu verbringen. Die Nacht war zum wiederholten Male sehr kurz. Bereits um 4:30 wurden wir geweckt und nach einem schnellen Früstück fuhren wir zum Kings Canyon. Dort mussten wir zuerst 900 Stufen überwinden, um dann unsere Wanderung zu starten, zu einem Aussichtspunkt, and dem wir erneut den Sonnenaufgang beobachteten. Nach dem Sonnenaufgang folgte noch eine ziemlich lange Wanderung, die auch einige Kletterabschnitte beinhaltete. Zurück im Bus waren alle ziemlich platt und viele schliefen. Zurück in Alice Springs haben wir alle ins Hostel eingecheckt und danach noch ziemlich nett zusammen gesessen, bevor wir den Abend in einer Bar gemeinsam ausklingen ließen.

Fazit: Eine wunderbare Tour die ich auf meiner Reise nicht missen will. Ich habe sehr viele tolle Leute kennen gelernt und eine komplett andere Seite von Australien kennen gelernt.





Dienstag, 24. April 2018

Abschiedsworte 😢

Hey ihr da draußen natürlich ist meine Reiseberichterstattung noch nicht zu Ende. Ich habe gerade den Bericht über meine Erlebnisse in Cairns beendet. Das ist der Blogbeitrag unter diesem hier. Allerdings ist heute ein besonderer Tag 😭. Der Tag vom Abschied nehmen. Abschied nehmen von Australien. Ein Tag, der eigentlich immer so weit weg war ...Ich habe mich so oft nach diesem Moment gesehnt, doch jetzt wo er wirklich da ist habe ich ein sehr komisches Gefühl. Ich habe hier so viel gesehen und erlebt. Mit dem heutigen Abflug lasse ich all das hinter mir. Es fühlt sich an, als würde ich die letzte Seite in einem Buch verfassen. Ein Buch, welches doch eigentlich gerade erst begonnen hatte ...

Sonntag, 22. April 2018

Meine Reisezeit Teil 3 - Abenteuer in Cairns

Nachdem ich Townsville und Magnetic Island hinter mir gelassen  hatte ging es zu meinem letzten Stop an der Ostküste nach Cairns. Mein Hostel war etwas außerhalb der Stadt, aber zum Glück gab es einen Pick-Up Service vom Greyhoundstop. Nachdem ich ins Hostel eingecheckt hatte ging ich in die Stadt. Das Hauptgeschehen spielt sich eigentlich nur auf einer Straße an der Waterfront ab. Auf dieser war sehr viel los und in dem Park war ein kleines Fest aufgrund der Commonwealth Games. Die Stadt hat mir direkt von Beginn an sehr gut gefallen und ich habe den Rest des Tages am Ufer des Meers gesessen. Übrigens mit ausreichend Sicherheitsabstand, da man in der Gegend von Nord Queensland viele Salzwasserkrokodile hat. Gegen frühen Abend ging ich dann zurück ins Hostel. Zum Abendessen gab es ausnahmsweise mal keine Nudeln und gegen 22 Uhr ging ich nach diesem langen Tag ins Bett.
Der nächste Tag begann relativ früh. Ich wurde von einem Shuttle abgeholt der mich zum Hafen brachte, wo ich dann meine gebuchte Schnorchel-/Tauchtour zum Great Barrier Reef begann. Das Wetter war traumhaft schön und selbiges galt für die Unterwasserwelt. Ich habe viele bunte Fische gesehen und das erste Mal Scubadiving ausprobiert. Highlight des Tages war aber sicherlich meine Begegnung mit dem Riffhai, der beim schnorcheln ganz nah an mir vorbei geschwommen ist. Auf der Rückfahrt waren dann alle ziemlich erschöpft und ich war froh, als ich endlich ins Bett gehen konnte.
Der nächste Tag startete dann seit langem mal wieder ohne das Klingeln eines Weckers 😍. Ich hatte für den Tag nichts großartig geplant und so entschied ich mich einfach in die Stadt zu gehen. Es war viel los auf den Straßen, denn die Commonwealth Games fanden in Australien statt. Nachdem ich mich eine Weile beim Public Viewing aufgehalten habe, wollte ich meine Cannoyingtour für den morgigen Tag bestätigen. Im Büro wurde mir dann aber gesagt, dass diese leider abgesagt werden musste. Ich bin ganz ehrlich, ungelegen kam es mir nicht, denn ich hatte mich schon längst für ein Alternativprogramm entschieden. Während ich meiner Mutter schrieb, den Tag morgen entspannt an der Lagune zu verbringen war ich auf dem Weg ins Skydivebüro um meinen Fallschirmsprung neu anzusetzen. Das Ganze ging auch total problemlos. Zurück im Hostel ging ich relativ früh ins Bett, da ich mich ziemlich auf den morgigen Tag freute. Um 6:30 wurde ich dann am nächsten Morgen abgeholt und es ging in das gut 1,5 h entfernte Dorf Mission Beach. Dort angekommen musste die ganze Gruppe erst einmal einchecken. Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt, die alle eine Uhrzeit bekamen wann der Transfer zum Abflugflughafen stattfand. Ich war in Gruppe 3. Bis ich an der Reihe war, verbrachte ich die Zeit am Strand und in dem kleinen Örtchen. Als es dann soweit war, wurde ich doch ein bisschen nervös. Mein Tandemmaster war sehr nett. Er gab mir mein Gurtzeug und schon ging es in den Transferbus. Auf dem Weg zum Flugplatz mischte sich dann die Vorfreude mit der Nervosität. Es ging an sich alles sehr schnell. Alle kletterten ins Flugzeug und schon startete es. Der Blick von dort oben war wirklich atemberaubend. Als es dann langsam ernst wurde, war es aber echt komisch. Ich habe eigentlich nur gedacht: Was mache ich hier eigentlich 😅😅.  Als es dann aber wirklich los ging und ich rausgeschmissen wurde, war es einfach atemberaubend. Auch 2 Wochen später bin ich immernoch total begeistert und kann jedem nur raten:" Habt ihr jemals die Chance einem Tandemsprung zu machen macht es!!!" Ich war noch nie so glücklich so viel Geld ausgegeben zu haben.

Freitag, 20. April 2018

Meine Reisezeit Teil 2 - Magnetic Island und Townsville

Nachdem Airlie Beach im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist, war ich froh als es weiter nach Townsville ging. Von dort wollte ich nach Magnetic Island übersetzen. Eine kleine Insel mit einer großen Koalapopulation und viel schöner Natur. Die Fahrt nach Townsville war dann abenteuerlich. Zuerst crashte unser Bus einen kleinen Adler im Sturzflug und dann bei der Mittagspause wollte der Busfahrer den Bus umparken, hat dabei aber vergessen, die Gepäckklappen zu schließen. Ein Backpack (zum Glück nicht meiner) viel raus und wurde vom Bus komplett aufgeschlizt. Wir, als soziale Reisegruppe, sammelten die Klamotten auf die rausgefallen waren und es dauerte eine halbe Stunde bis endlich herauskam, wem dieser Rucksack gehört. In Townsville angekommen war der Greyhoundstop dann zum Glück direkt vor dem Fährterminal. Nachdem ich mein Ticket gekauft hatte, kam ich relativ schnell mit einer anderen deutschen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass wir das gleiche Hostel gebucht hatten. Die Fähranreise und eigentlich den ganzen Tag verbrachten wir dann zusammen. Das Wetter war echt toll und Magnetic Island ist einfach wunderschön. Obwohl ich an diesem Tag noch nicht viel von der Insel gesehen hatte, stand das bereits für mich fest.
Am nächsten Tag hatte ich dann meine private Inseltour. Rays alter Freund Dick lebt auf der Insel und Ray hatte damals für mich den Kontakt hergestellt. Gegen 10 Uhr holte mich Dick ab und zeigte mir sämtliche Tourispots aber auch ein paar Geheimtipps. Nachdem wir alles wichtige gesehen hatten, entschied ich mich dazu den beliebtesten Wanderweg der Insel zu machen. Auf dem Weg bin ich dann auch einem Koala begegnet der ganz entspannt im Baum saß und sich für alle Touristen gerne gezeigt hat. Die Wanderung führte zu einem alten Militärstützpunkt, wo man auch auf die alten Überwachungstürme klettern konnte. Von diesen hatte man einen tollen Ausblick aufs Meer und den Nationalpark. Abends holte mich Dick dann wieder ab und wir gingen noch gemeinsam mit seiner Nichte samt Family, die zu Besuch war, und seiner Frau essen. Es war ein wirklich toller Tag und am nächsten Tag war ich ein bisschen enttäuscht, dass ich Magnetic Island schon wieder verlassen musste. Den Morgen über habe ich eigentlich kaum was gemacht. Am frühen Mittag machte ich mich dann auf zur Fähre und fuhr nach Townsville. Nachdem ich kurz ins Hostel eingecheckt hatte, wollte ich mir die Stadt angucken. Weit bin ich allerdings nicht gekommen 😅.  In dem Restaurant um die Ecke traf ich Dicks Nichte und ihre Familie. Sie hatten unglücklicherweise am Morgen ihren Flug nach Perth verpasst. Ehe ich mich versah war ich schon auf ein Bier eingeladen und ich unterhielt mich noch eine ganze Zeit sehr nett mit ihnen. Nachdem wir uns dann verabschiedet hatten, bin ich nur noch schnell einkaufen gegangen und dann auch zurück ins Hostel, denn am nächsten Tag sollte mein Greyhound bereits um 7 Uhr in Richtung Cairns gehen.

Mittwoch, 18. April 2018

Meine Reisezeit Teil 1 - Chaos in Airlie Beach

Die Fahrt mit dem Greyhound von Brisbane nach Airlie Beach dauerte gute 19h und der Bus war ausgebucht 😅. Ich war heilfroh, als der Busfahrer endlich ankündigte, dass wir in gut 10 min Airlie Beach erreichen würden. Vom Greyhoundstop bis zum Hostel waren es dann noch gute 12 min, die mit 30kg Gepäck alles andere als relaxt waren. Im Endeffekt habe ich es bereut kein Taxi genommen zu haben. Als ich nach diesem Workout endlich im Hostel ankam, konnte ich mein Gepäck los werden und mich einen Moment ausruhen. Das Wetter war an diesem Tag traumhaft und so beschloss ich, bis ich ins Hostel einchecken konnte mich an den Hafen zu setzen. Dort telefonierte ich mit einer Freundin die momentan in den USA ein Aupair macht und es war total schön mal wieder zu quatschen. Irgendwann konnte ich dann endlich einchecken. Der Abend war bereits geplant und ich freute mich schon ziemlich drauf. Amelie war mit ihren Eltern ebenfalls in Airlie Beach undso verbrachten wir den Rest des Abends gemeinsam. Der nächste Tag startete ziemlich früh. Ich hatte eine Tagessegeltour zu den Whitsundays, einer Inselgruppe im Herzen des Great Barrier Reef gebucht. Bereits um 7 Uhr musste ich zum Check-In. Leider hat sich das Wetter ziemlich gewendet, sodass es regnete. Diese Entwicklung war allerdings schon abzusehen, deswegen war ich nicht allzu sehr enttäuscht. Ich war froh, dass meine Tour im Gegensatz zu all den anderen trotzdem stattfand. Auf dem Boot angekommen entschied ich mich, mich draußen hinzusetzen. Dort saß bereits eine Mädelsgruppe und nachdem ich eine Weile bei den Gesprächen nur zugehört hatte, habe ich mich irgendwann einfach dazu gesetzt und mich vorgestellt. Ich wurde super aufgenommen und wor verbrachten den Rest des Tages gemeinsam. Leider regnete es ziemlich viel und es zeichnete sich ab, dass Tropensturm Iris im Anflug ist. Wir segelten zuerst zum Whitehaven Beach Aussichtspunkt. Dieser Spot ist auf der Platz 3 der beliebtesten Fotospots Australiens. Wir hatten Glück, dass zumindest dort der Regen einmal aufhörte. Nachdem wir an dem Strand schwimmen waren im strömenden Regen gingen wir zurück aufs Boot und es gab zuerst einmal BBQ Lunch, ehe es zu einem Schnorchelspot am Great Barrier Reef ging. Auch hier spielte das Wetter nicht mit aber unter Wasser machte das Ganze kaum einen Unterschied. Ich habe mich gefühlt wie in einem Aquarium und ich freute mich auf den morgigen Tag, wo es den ganzen Tag schnorcheln gehen sollte. Leider zu früh gefreut hieß die Devise. Nachdem wir noch bei Sonnenschein wieder in den Hafen gesegelt waren und ich mich von meinen neuen Freunden verabschiedet hatte, bekam ich den Anruf, dass meine morgige Tour abgesagt wurde, denn wie bereits gesagt, Iris war auf dem Weg. Dies bekam ich dann in den folgenden 2 Tagen zu spüren. Während ich tagsüber den ganzen Tag bei strömenden Regen im Hostel saß, hatte ich nachts das Gefühl, dass das Haus jeden Moment wegfliegt. Die Tage waren echt doof, da es bei Regen in Airlie Beach einfach absolut nichts zu tun gibt. Das Dorf ist auch nicht sonderlich groß und so herschte der Ausnahmezustand. Wie bereits angedeutet sind alle Mehrtagessegltouren abgesagt worden und sämtliche Backpacker waren aufgrund der ebenfalls ausgebuchten Hostel gestrandet. Die Greyhounds waren ausgebucht und so konnte auch keiner weg. Im Nachhinein habe ich sogar mit 2 Mädels gesprochen, die sich 3 Tage ein Bett geteilt haben, da es einfach keine andere Möglichkeit gab. Ich war dann nach drei Tagen heilfroh endlich abreisen zu können...
Fazit: Es konnte nur besser werden 💪💪💪